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Unterschied zwischen Grillen und Barbecuen

So unterscheidet man das Grillen von Barbecuen

Grillen

Beim Grillen wird das Grillgut innerhalb großer Hitze flink über den Flammen oder den glühenden Kohlen gegart. Zum Grillen benötigt man hohe Temperaturen –in der Regel über 315 °C (die Grills in manchen Restaurants erreichen ebenso Temperaturen nebst 400 °C und 500 °C) – und die Garzeit dauert lediglich Minuten. Für das Grillen eignen sich an erstmalige Stelle winzige oder dünne Elemente, die zart sind und unmittelbar garen alles von Steaks, Koteletts und Frikadellen über Fischfilet, Gemüse, Brot und Pizza bis hin zu Früchten.

Barbecue

Das Barbecuen in seiner ursprünglichen Art ist eine langsame, indirekte Garmethode innerhalb niedrigen Temperaturen, für die glimmende Holzscheite oder Holzkohle verbunden mit Holzstücken genutzt werden. In der Regel nimmt man Fleisch, das anschließend in enorm Rauch gegart wird. Das Grillgut liegt nicht unmittelbar an der Hitzequelle, sodass es indirekt gegart wird, liegt daneben und nicht darüber. Wenngleich es in der Karibik entstanden ist, wird das echte Barbecue heute hauptsächlich in den Vereinigten Staaten praktiziert primär in Texas, Kansas City, Memphis und dem Süden.

Der kleine aber feine Unterschied beim Grillen

Wenn ich von langsamem Garen spreche, danach meine ich geruhsam. Die Grillmeister in Kansas City garen Baby BackRippchen (Schweinerippchen vom Kotelettstück) 6 Stunden lang und Schweineschultern zehn bis zwölf Stunden lang. Wenn ich sage niedrig, darauf folgend meine ich niedrig. Die Temperatur in der Garkammer des ursprünglichen „Sonny Bryan’s“ in Dallas überstieg zu keinem Zeitpunkt 100 °C. Niedrige Temperaturen entwickeln Rauch (das Holz schwelt, es brennt nicht)und solcher Rauch gibt dem Barbecue seinen charakteristischen Geschmack. Rauch ist ein natürliches Konservierungsmittel und zu der Zeit, da es noch keine Kühlschränke gab, war dies mutmaßlich die erstmalige und am meisten verwendete Methode, Fleisch und Meeresfrüchte vor dem Verderben zu bewahren. Die langsame, niedrige, indirekte Hitze beim Barbecue ist bestmöglich für außerordentliche Fleischteile, wie z.B. ganze Schweine und Truthähne. Es taugt genauso optimal für Fleischstücke mit vielen Längsfasern, die das Fleisch zäh machen.

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2 Kommentare zu “Unterschied zwischen Grillen und Barbecuen

  1. AnniGrillt sagt:

    Ach Grillen ist Grillen =) so lange es schmeckt wurde alles richtig gemacht 😉
    Wer mag kann gerne neues ausprobieren, dazu zähle ich mich auch gerne 🙂

    1. Mike sagt:

      Ja das hast du vollkommen Recht =D
      Am Ende zählt das Ergebnis – der Weg dahin ist aber auch lecker.

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