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Grillrost einbrennen

Das Grillrost richtig einbrennen. Wieso Weshalb Warum!?

Was bedeutet einbrennen? Durch das einfetten des Grillrosts wird eine dünne Ölschicht auf das Grillrost eingebrannt. Dies dient dazu, dass das Rost nicht anfängt zu rosten und das Grillgut nicht stark kleben bleibt. Meistens wird diese Methode für gusseiserne Grillroste verwendet.

Wie wird das gemacht?

Als erstes muss das Rost sehr heiß sein. Dann wird es mit einer harten Drahtbürste abgebürstet. Anschließend wird, mit einem in Pflanzenöl getränktes Papiertuch, das Grillrost eingeölt. Am besten faltet man das Tuch fest zusammen. Wegen der Hitze verwendet man zum einreiben des Öls eine Zange. Mit dem Papiertuch in der Zange wird das Gestänge des Rosts eingeölt. Dieser Vorgang wird vor dem ersten Grillen wiederholt. Man kann es auch danach nochmal einbrennen. Umso öfter dieser Vorgang wiederholt wird, desto besser wird der Grill eingebrannt.

    1. Ölen Sie den Grill gründlich ein. Am nützlichsten verwenden Sie dafür Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Beide Öle sind äußerst hitzebeständig.

    2. Die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle. Um Schäden am Material zu unterbinden, brennen Sie Ihren Gasgrill geruhsam ein. Das bedeutet, dass Sie mit der kleinsten Stufe des Brenners starten.

    3. Bei vielerlei Brennern schalten Sie ebendiese aufeinanderfolgend in einem Abstand von exemplarisch einer Minute ein. Im weiteren Verlauf steigern Sie allmählich die Wärme, bis sämtliche Brenner auf höchster Stufe laufen.

    4. Lassen Sie den Grill derzeit zum Beispiel 30 Minuten auf höchster Stufe laufen.

    5. Danach drehen Sie die Raumtemperatur allmählich erneut hinunter.

    6. Nach diesem Vorgang ist der Grill eingebrannt und kann verwendet werden.

 

Welches ÖL wird dafür benutzt?

    • Traubenkernöl
    • Färberdistel Öl
    • Erdnussöl
    • Sonnenblumenöl
    • Bitte kein Maiskeimöl!


 

Besonderheit: Gussroste

Die gusseisernen Grillroste müssen gleichwohl wie gusseiserne Pfannen eingebrannt und wiederholt mit Pflanzenfett behandelt werden. Das Öl schützt die Porzellan- Beschichtung, umgeht die Anhaftung von Lebensmitteln und schützt die Grillroste vor Rostbefall.

Bei der Erstbenutzung der Gussroste folgendes beachten

Bevor Sie erstmals grillen, müssen Sie Ihren Grill 10 Minuten lang auf HOHER Temperatur vorwärmen. Dies verbrennt sämtliche Rückstände, die beim Herstellungsprozess hinterlassen wurden. Sobald die Grillroste abgekühlt sind, können Sie Ihre innovativen Grillroste einbrennen und imprägnieren. Für das Ersteinbrennen wird ein hitzebeständiges Speiseöl angeraten. Tragen Sie eine dünne Schicht auf die vollständige Oberfläche der gusseisernen Grillroste auf und reiben Sie das Fett mit einem Papiertuch ein. Als Wahlmöglichkeit können Sie das Speiseöl genauso mit einem Öl-Sprüher komfortabel auf die Roste auftragen.

Wenn Grillroste beidseitig verwendbar sind, müssen beide Seiten großzügig mit Speiseöl beschichtet werden. Gehen Sie gewiss, dass die vollständige Oberfläche des Grillrostes, nebst der Ecken, in Ordnung eingefettet ist. Verwenden Sie KEIN gesalzenes Fett wie Margarine oder Butter. Antihaft-Kochsprays sind weniger effektiv, da jene längst innerhalb geringer Hitze verbrennen.

Nachdem Sie derzeit das Speiseöl auf Ihre neuartigen gusseisernen Grillroste aufgetragen haben, heizen Sie Ihren Grill auf hoher Temperatur 10 Minuten lang vor. Drehen Sie die Regler auf mittlere Temperatur und lassen Sie den Grill mit geschlossenem Deckel 30 Minuten lang angeschaltet. Das Speiseöl brennt ein und erzeugt somit eine Antihaft-Schutzschicht. Schalten Sie aktuell die Regler auf AUS. Nach dem Abkühlen sind Ihre gusseisernen Grillroste eingebrannt und grillbereit.

Was ist das Besondere an Gusseisen?

Bei Gusseisen handelt es sich um eine Legierung, also um eine metallische Verbindung aus mindestens zwei Elementen. Sie besteht aus Eisen und mindestens 2 % Kohlenstoff. Gusseisen hat einen verhältnismäßig niedrigen Schmelzpunkt, der bei etwa 1150 °C liegt und lässt sich somit gut als Schmelze verarbeiten bzw. in Form gießen.

Das Zeug weist zudem eine ziemlich gute Wärmespeicherfähigkeit auf: Durch die Dicke des Materials lassen sich Gussroste, Gussgeschirr und Co. auf sehr hohe Temperaturen erhitzen. Gleichzeitig wird die Wärme gleichmäßig an das Grillgut weitergegeben.

Warum muss ich Gusseisen einbrennen?

Hierdurch dir Steaks, Koteletts und Co. nicht an Gussrost und Wendeplatte anpappen und beim Umdrehen unschön zerfleddern, benötigen deine Gussprodukte eine fette Patina. Die taugt als Antihaftschicht, die dein Grillgut später locker auf deinen Teller flutschen lässt. Außerdem dient die Patina als Rostschutz. Gusseisen ist, im Gegensatz zu Edelstahl, um Längen anfälliger für Korrosion und rostet fix, wenn es z.B. Feuchtigkeit abbekommt. Mittels das Einbrennen beugst du Rost vor.

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Ein Kommentar zu “Grillrost einbrennen

  1. BBQManny sagt:

    Das Einbrennen vor der ersten Benutzung verhindert, dass ungesunde Rückstände auf das Grillgut übertragen werden und es weniger an den Rosten klebt.
    Meine Empfehlung: Die Temperatur sollte langsam mit der Zeit gesteigert werden. So dauert es rund 20 Minuten, bis der Grill die gewünschte Temperatur erreicht hat. Die gleiche Zeit müssen Sie dann noch für das Einbrennen einplanen. Insgesamt dauert der komplette Vorgang somit zwischen 40 und 45 Minuten

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